Liebe Betroffene!
genau das folgende Szenario müssen wir gemeinsam verhindern!

Liebe Betroffene! genau das folgende Szenario müssen wir gemeinsam verhindern!

Warum?

  • Wenn die geplanten Wehrordnungs-Änderungen ohne unsere Einwände durchgeführt werden, wird nicht verhindert, dass in Ottensheim wieder so viel Rückstau sein wird, dass Rodl, Pesenbach und Innbach zurückfließen.
  • Wenn die geplanten Wehrordnungs-Änderungen ohne unsere Einwände durchgeführt werden, wird die Höhe des nächsten Jahrhunderthochwassers nicht vermindert.
  • Wenn die geplanten Wehrordnungs-Änderungen ohne unsere Einwände durchgeführt werden, werden Sedimente nicht ausreichend beseitigt, was zu höheren Wasserspiegeln führt und an den Überlaufstrecken bei Hochwasser mehr Wasser aus der Donau in die Au austritt.
  • Wenn die geplanten Wehrordnungs-Änderungen ohne unsere Einwände durchgeführt werden, dann wird für uns Betroffene die existenzielle Chance, eine intelligente Wehrordnung mit Vorabsenkung, Kettenstauregelung (Masterplan, Forderung 2) fahrlässig vertan.


 

Was müsst ihr tun?

  • Ihr ladet Euch folgenden Antrag Aufruf zur Parteienstellung bei der WBO-Änderung am 14. November 2014 herunter, füllt ihn aus und sendet ihn eingeschrieben an die angegebene Adresse! Bitte beachten: am 7.11.2014 muss der Brief schon DORT sein!
  • Bitte ALLE 22 Seiten schicken!

 

Das wird folgende Wirkung haben:

  • Aufgrund der aktuellen Rechtslage hat JEDER, der von den geplanten Änderungen der WBO (Wehrbetriebsordnung) betroffen wird, am 14. November dieses Jahres Parteienstellung bzgl. des Verfahrens „Erteilung der Wasserrechtlichen Bewilligung für Anpassungen der Wehrbetriebsordnungen der Donaukraftwerke Aschach, Ottensheim-Wilhering, Abwinden-Asten und Wallsee-Mitterkirchen“.

    Diesem Verfahren liegen, ohne unsere Einwendungen, bloß Maßnahmen vor, bei denen wir folgende, gravierende Probleme sehe

    •    Sie basieren auf der WBO 2008 bzw. 2010, die wiederum auf hydraulischen Berechnungen basieren, die sich beim Hochwasser 2013 nachweislich als falsch herausgestellt haben.
    •    Sie enthalten keine dem Stand der Technik entsprechende Maßnahmen zur Minimierung der Überflutung und deren Auswirkungen für die Betroffenen im Eferdinger Becken
    •    Sie halten zumindest für das KW Ottensheim-Wilhering wesentliche Auflagen aus dem Genehmigungsbescheid Zl. 96195/105-39376/70 datiert mit 18.03.1970 nicht ein
    •    Obwohl bereits seit rund einem Jahr aufgezeigt, gehen sie auf  Mängel und Optimierungsmöglichkeiten bei Hochwasserereignisse im Eferdinger Becken nicht ein.

    Unsere EINGABEN werden ALLE AKTENKUNDLICH, womit die Verantwortungsträger nicht mehr über diese Einwendungen hinwegsehen können.

    Ziel der ganzen Aktion ist es, die Behörde davon zu überzeugen, Maßnahmen zu treffen, die auch nachhaltigen, positiven Effekt haben. So wie es im Masterplan beschrieben ist.

    Bitte macht ALLE mit. Je mehr Einwendungen gemacht werden, desto größere Bedeutung erlangen die geforderten Maßnahmen des Masterplans!