Warum brauchen wir diese Lösung?

Bei flächendeckenden Ereignissen wie einem Hochwasser sind die lokalen freiwilligen Feuerwehren im Eferdinger Becken überfordert. Die meisten Feuerwehrleute sind ja auch selbst Betroffene des Hochwassers.

Die Hilfsbereitschaft bei den Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser war zwar groß.
Die Hilfsbereitschaft bei den Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser war zwar groß

Vor dem Hochwasser waren die Menschen jedoch zum großen Teil auf sich allein gestellt.

Wenn Hilfskräfte vom Bundesheer und anderen Organisationen schon vor dem Hochwasser zur Verfügung stehen, können die Betroffenen ihren gesamten beweglichen Besitz in Sicherheit bringen und so einen großen Teil des Schadens verhindern.

Derzeit ist es aus rechtlichen Gründen den Gemeinden nicht möglich das Bundesheer vor einer Katastrophe anzufordern. Das Bundesheer hilft dann beim Aufräumen. Es wäre aber volkswirtschaftlich viel sinnvoller Schäden zu verhindern als nur aufzuräumen.

Was ist zu tun?

Änderung der gesetzlichen Bestimmungen, sodass Katastropheneinsätze schon bei Vorliegen rechtlich relevanten Prognose durchgeführt werden können.

Wirkungsbeweis

Wenn pro Wohnhaus 2 Helfer zur Verfügung stehen, können die Bewohner im Rahmen der Vorwarnzeit erfahrungsgemäß ihre Keller vollständig räumen. Andere vorbeugende Maßnahmen (Auspumpen von Öltanks etc.) können organisiert und so Umweltschäden wirksam vermieden werden.
Die volkswirtschaftlichen Kosten für Katastrophen, aber auch für die Kosten für die Katastrophenhilfsdienste selbst, können mit dieser Lösung insgesamt gesenkt werden.

Wer ist verantwortlich für die Umsetzung?

Parlament/Regierung.