Intelligente Wehrordnungen nutzen die bereits existierenden Retentionsräume (=Rückhaltebecken) in den Stauräumen der Kraftwerke. Wir finden es einfach intelligenter etwas zu nutzen, was schon da ist, als mit viel Geld ganze Landstriche zu entvölkern.

Mit dieser Ansicht sind wir nicht allein.So hat etwa das bayrische Landesamt für Wasserwirtschaft (LfW) gemeinsam mit dem Betreiber EON schon vor Jahren eine optimierte Betriebsführung der Kraftwerkskette am Lech beschlossen.

Die Entscheidungen zum optimalen Zeitpunkt von Vorabsenkung und Wiederanstau werden dabei durch ein EDV-System unterstützt!
 Optimaler Zeitpunkt von Vorabsenkung und Wiederanstau werden dabei durch ein EDV-System unterstützt!

Quelle http://www.tkconsult.ch/dienstleistungen/pdf/wakra/onlinemodell_lech.pdf und Seite 271 in http://people.ee.ethz.ch/~vawweb/vaw_mitteilungen/174/174_g.pdf ).

So sollte es heute sein. Während bei uns wie vor 50 Jahren "papiererne" Wehrbetriebs-Ordnungen gelten, berücksichtigt das EDV System am Lech Daten aus der ganzen Region und optimiert mit mathematischen Methoden die Hochwasser Maximalabflüsse und minimiert die zu erwartenden Schäden.

Aber man muss nicht unbedingt ins Ausland schauen um zu sehen, wie es geht. Mit Bescheid vom Juni 2013 hat auch das Österreichische Lebensministerium eine "temporäre Abstauregelung" zur "Vorabsenkung im Falle einer Hochwasserprognose" angeordnet. Bisher leider nur für 7 Kraftwerke an der Drau in Kärnten.

Wir fordern das Gleiche auch für die Donau!
Intelligente Wehrbetriebsordnungen