Sehr geehrte Frau Bundesministerin Bures !

Die "Initiative Hochwasserschutz Eferdinger Becken" setzt sich für bessere Lösungen für die Menschen in unserer Region ein.

Seitens der OÖLRG wird kommuniziert, dass vom Bund Hochwasserschutz nur für Häuser gefördert wird, die ein knappes Vierteljahrhundert oder älter sind. Aus unserem Mailverkehr mit Landesrat Anschober: "In diesem Zusammenhang kann ich Ihnen nur mitteilen, dass das zuständige bmvit diese Bestimmung derzeit so handhabt, dass aktive Hochwasserschutzmaßnahmen (Dämme, mobile Elemente etc.) für Gebäude nur dann gefördert werden, wenn diese vor dem 1. Juli 1990 behördlich bewilligt wurden."

Wir halten diesen Stichtag heute jedenfalls für völlig unsinnig.

Nur alte Häuser zu schützen aber neue, womöglich sogar neuwertige Häuser nicht, ist aus volkswirtschaftlicher Sicht nicht nachvollziehbar.
(Plakativ gesprochen ist das ja so, als würde eine Bank nur das Hartgeld im Safe verstauen und die Geldscheine am Tisch liegen lassen!)

Wir ersuchen Sie daher Ihren Einfluss geltend zu machen und  den Stichtag 1.7.1990 aus anwendbaren Durchführungsbestimmungen zum Wasserbautenförderungsgesetz streichen zu lassen (Im Wasserbautenförderungsgesetz selbst konnten wir den Stichtag nicht finden).

Derzeit läuft der Planungsprozess für den Hochwasserschutz im Eferdinger Becken an. Daher ist diese Anpassung für uns als Betroffene des Hochwassers 2013 sehr wichtig.

mit freundlichen Grüßen

Dr. Gerald Zincke
Sprecher der Initiative Hochwasserschutz Eferdinger Becken